PM GAL unterstützt Anliegen der Hebammen
Am heutigen Internationalen Tag der Hebammen macht der deutsche Hebammenverband bundesweit auf die schwierige berufliche Situation von Hebammen aufmerksam. Es gibt Protestaktionen und eine Online-Petition an den Bundestag. Deutlich gestiegene Haftpflichtprämien bedrohen die Arbeit gerade freiberuflicher Hebammen. Diese sehen die wohnortnahe Versorgung Schwangerer künftig gefährdet.
Hierzu erklärte Linda Heitmann, gesundheitspolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion: „Wir brauchen auf Bundesebene eine Lösung, welche die Arbeit der Hebammen auch in Zukunft auf eine gesicherte Basis stellt. Hebammen haben eine Schlüsselrolle bei der Betreuung werdender Mütter, bei der Geburt und der anschließenden Begleitung junger Familien. Dieses wichtige Angebot muss es auch in Zukunft wohnortnah geben. Ich unterstütze daher das Anliegen des Hebammenverbandes und die Bemühungen unserer grünen Bundestagsfraktion um eine republikweite Lösung. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen die Petition des Hebammenverbandes an den Bundestag unterstützen und dem Anliegen der Hebammen damit den nötigen Nachdruck verleihen.“
Hintergrund: Die Hamburger Protestkundgebung des Hebammenverbandes findet heute um 15:00 Uhr auf dem Paul-Nevermann-Platz statt. Die Kundgebung wird von Linda Heitmann durch ein Grußwort unterstützt, welches auf der Kundgebung verlesen werden soll. Die Online-Petition kann auf den Internet-Seiten des Bundestages unterzeichnet werden: https://epetitionen.bundestag.de

